Nun, 2015 waren Fina und ich ... auf unserer EU-Tour: "Von Drelsdorf nach Drelsdorf durch 4 Länder in 2 Wochen, 2.533km (fast) ohne Autobahn!"

Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf unser Wohnmobil, dass es das alles geschafft hat - der reinste Wahnsinn: Halb BRD, Holland, Belgien und Frankreich!
Wir sind durch die Ardennen und die Vogesen gekraxelt samt WoMo! Das WoMo hat topp durchgehalten und alles mitgemacht.

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2016 bedeutete ein wenig "Veränderung". Wir haben an weniger Märkten teil genommen... dadurch aber öfter Verkaufsausstellung auf Pellworm veranstaltet, welches sehr gut angenommen wurde.



Sonnenuntergang auf Pellworm

Im Oktober sind immer unsere letzten Veranstaltungen draußen. Im Winter ist es unter freiem Himmel nicht möglich.
Nächstes Jahr fangen wir dann schon zu Ostern mit einer Verkaufsausstellung auf Pellworm an. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Inzwischen ist es wie eine zweite Heimat geworden... diese kleine, freundliche Insel in der Nordsee.

 

    
Fina und ich .... im Sommer bzw. Herbst 2016

 

Und trotz einiger unschöner Erlebnisse in 2016, haben wir auch viel Schönes erlebt  ...
"Das Leben ist sooo schön! " Fina und ich haben tolle Freunde, wir haben Spaß am Leben, ich habe Spaß an meiner Arbeit!  Fina und ich sind HaPpY ! Das Leben ist schön ....  :-)

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... 2017... das wird UNSER Jahr ...

...Aufi gehts nach Portugal und Spanien...
die Planungen laufen... der Pass ist bezahlt und bestellt...Telefon werde ich demnächst abmelden... braucht heutzutage eh keiner mehr und kostet nur.. Smartfone reicht völlig .. Finas Impfungen u.a. ... ReiseKV ... und und und...
...also ... Ende Oktober gehts los ... ich freu mich.... wir freuen uns (Fina dann kurz bevor es los geht ;-) ) ...in Tagen hört sich das gar nicht mehr so lange an... 126 Tage noch ;-)

76 Tage NUR noch... die Zeit des "Flügge werdens" rückt näher! Ich bin gespannt, aufgeregt... na klar hab ich schon ein bisserl auch "Schiss" ;-)

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Leider gibts aber auch unschöne News... Also, sagen wir mal so, es wird eine anstrengende Fahrt für mich werden, während Fina auf dem Beifahrersitz relaxed navigiert ;-)

Ich wurde vor etwa 1 Woche mit Fibromyalgie diagnostiziert! Anscheinend habe ich die Schmerzkrankheit schon mindestens 10 Jahre, wenn nicht sogar als Kind schon, nach Meinung der Ärztin.
Nun dann... jetzt haben die Schmerzen endlich einen Namen, einen Befund...
Aber auch ...wie bei der MS ... nehme ich wieder keine Medikamente, außer n bisserl was an Vitamin D... davon brauche ich wohl im Süden nicht so viel, denn dort gibts ja "hoffentlich" genügend Sonne!

Ich lerne derzeit meinem Körper nicht immer zuviel zuzumuten... wenn ich an einem Tag schwer trage, habe ich am nächsten Tag womöglich extreme Schmerzen oder meine Gelenke wollen nicht.

Diese Reise wird eine grOße Herausforderung werden, die wir aber garantiert meistern werden!
Ich freue mich!

 

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Das wird nur mal eben ein kurzes Statement... ein bisserl was von uns! Das Internet ist unterwegs meist nicht so gut, demnach diesmal nur das Wichtigste!

* Ola *

Es ist inzwischen schon ein Jahr später...
da war irgendwie immer keine Zeit... dann wars sehr stressig...
Aber auf jeden Fall muss ich Euch mitteilen "PORTUGAL" ist der Hitt ! Einfach toll ! Von der MS habe ich rein gar nichts!!! bemerkt! Krass! Fibromyalgie... naja, da n bisserl. Aber insgesamt um 98% ein Erfolg, auch was den Umsatz mit meinem Naturschmuck angeht!
Auch Fina gefiel es super...soll ich Euch sagen ;-)

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Die absoluten Neuigkeiten gibt es immer auf
Facebook bei "May-Britt Asmussen" oder bei "Micci.s Bloggg" ;-)

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Leben heißt Veränderung …

 

Nachdem Fina und ich nun schon zum zweiten Überwintern nach Portugal fuhren, veränderte sich alles schlagartig!
Meine kleine Hundedame Fina verließ mich Ende Februar 2019 in Portugal für immer. Es brach für mich eine...meine...unsere Welt zusammen! Die nächste Zeit war ich sehr labil, doch fand ich den tollen Ort Lavos am Atlantik... wo sich alle Nationalitäten von WoMo.listen tummelten. Dort hielt ich mich eine Weile auf.. ein tolles Fleckchen Erde!

 

.. Ich kam zu dem Entschluss „Aufgeben geht nicht!“

 

Irgendwann verließ ich Lavos.. Ich hatte es dann recht eilig, durch Frankreich, Belgien und Holland... Deutschland mit nur einem Stoppover... bis nach „Hause“ … Dort angekommen, wäre ich am liebsten gleich wieder umgedreht... so ein leeres, großes Haus … grOßer Garten …ohne meine Fina... Ich fühlte mich fehl am Platze.. die Traurigkeit...

Aber schon in Portugal hatte ich entschieden, dass ich mein Leben von Grund auf ändern werde... Ich wollte ins WoMo ziehen... ganz und gar … Werkstatt... Arbeitszimmer... Leben... Aber das würde nicht mit BumbleBee möglich sein!

Schon unterwegs suchte ich im Internet nach Wohnmobilen! Ich schrieb eine Liste, was wichtig ist.. was alles im neuenalten WoMo dabei sein muss!
Nach einer Weile wurde mir aber klar, dass ich doch Abstriche machen müsste.
Ich fuhr 1200 km durch ganz SH … und das richtige WoMo war nie dabei... irgendwas war immer!

Die andere Idee … da war ja noch eine andere Idee in meinem Kopf ;-) wuchs langsam und fing schon einen Bloggg an zu schreiben. „Mit dem Fahrrad barfuß um die Welt“ ;-) … voll ernst gemeint!

Doch dann fand ich es:

Ein Dethleffs XL A800 :-) Und Wahnsinn, es hat alles, was auf meiner Liste stand! :-)

Nun konnte ich es verwirklichen „ein... mein neues Leben im Wohnmobil“!

Bis kurz vor der ersten Probefahrt hatte ich doch noch ein mulmiges Gefühl, ob ich das „Schiff“ auch manövieren könnte ;-)

Aber klar doch... inzwischen geht sogar das RückwärtsEinparken in meine inzwischen eigentlich viel zu kleine Hofeinfahrt * kicher *

Meine WoMo´s waren meist weiblicher Natur ;-) … so auch dieses, obwohl so groß und stattlich (8,47m lang) … Und den perfekten Namen fand ich auch ganz schnell … `Ich taufe Dich auf den Namen „Finchen“!´ :-)

Dann kam BumbleBee´s Verkauf, welches recht schmerzhaft war.. so war sie doch Fina und mein „Zuhause unterwegs“, aber BumbleBee kam in gute Hände!

Anfang Juli wird Finchen in neuem Outfit herum fahren .. neue Werbung .. und kurz danach werden wir unsere erste AuslandsTour nach Dänemark unternehmen ! Mal testen, ob alles funktioniert !

Wann immer wir dann zurück kommen, werde ich mich in Dreldorf abmelden und die finale Haus-Hof-Werkstatt-Auflösung machen … dann noch Sperrmüll … und wech !!! :-)

Aufi geht’s in mein neues Leben... irgendwo überall …unterwegs-zuHause „OzeanienArt on tour – Das mobile Atelier“

Ich freu mich !

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☆ OzeanienArt on Tour - Das mobile Atelier ☆

189 .. 7 .. 303 .. 643 .. 4 .. sind die km, die wir so pro Tag zurück gelegt haben... alles insgesamt waren es knapp 19.000 km .. auf unserer EU.Tour !
Als ich letztes Jahr ins Wohnmobil zog und mein bisheriges „lang erkämpftes“ Leben so einfach aufgab, war ich voller Freude über die neue Freiheit und machte mich mit meinem 9m-Finchen auf den Weg durch die EU.
Noch einen kleinen Abstecher zum bisher schönsten und liebevollsten WoMo.Treffen- nach Damp, wo sich die DethleffsFahrer trafen und schon war ich auf dem Weg gen Süden... einmal ZickZack von Nord nach Süd und quer durch nach Gundelsheim, wo ich Jochen mit seinem Dackeltypen Samy mit eigenen WoMo, abholte.
Von nun an hieß es  ☆ 10 Räder ☆ 4 Füße ☆ 4 Pfoten im 2er-Konvoi durch EU und mehr ☆
Nach einer kurzen Pause dort, ging es aufi durch Österreich nach Ungarn.... Einmal um den Plattensee und so...

Das Wetter meinte es gar nicht gut mit uns und so ging es ins wunderschöne Hinterland Kroatiens.
Wahnsinnig schön! Nach einem versehentlichen, aber dennoch schönen Schlenker durch Slowenien, erreichten wir das Adriatische Meer irgendwo in der Nähe der kroatischen Stadt Zadar und von da an gings am Meer entlang

Für Jemanden wie mich, der an Höhenangst leidet ist es eine extreme Herausforderung die Küstenstraße zu fahren! Es geht schon wirklich extrem in die Tiefe. Auch wenn man sich noch so zwingt, nicht rechts zum Meer zu schaun.. Schaut Euch das Video an ... in Micci.s Bloggg auf Facebook ... Es gab auch noch schlimmere Versionen!

Ich würde allen höhenängstlichen Selbstfahrern den umgekehrten Weg vorschlagen: Von Süd nach Nord, so sitzt man dann nicht direkt am Abgrund!

Auf der Suche nach einem Baumarkt in Split hatte mein Navi doch so „ihre“ Schwierigkeit, den richtigen Weg zu finden, so dass wir uns auf der extremsten Steigung, gefolgt vom extremsten Gefälle .. unserer gesamten Reise befanden... Boah eh, das muss nicht nochmal sein

Irgendwann verließen wir die Küstenstraße, um in Ljuta.. einem kleinen, süßen Örtchen ein bisserl zu verschnaufen.. mit Hoffnung auf etwas schöneres Wetter vergeblich   … Irgendwann schau ich mir nochmal Kroatiens Hinterland an Zu einer anderen, schöneren Jahreszeit bei schönem, warmen Wetter

Die nächsten Länder flogen so an uns vorbei.. das Wetter meinte es weiterhin nicht gut mit uns
Es gab schon so einiges Schönes an zu schauen und zu erleben:
Montenegro hat einen deutschen „Touch“ würde ich mal so sagen. Die meisten dort fahren Mercedes und es ist den Menschen auch wichtiger, erst ein Auto zu besitzen .. als ein Haus, so erzählte mir ein junger Kroate!
Die Nummernschilder erinnern ebenso an Deutschland, so gibt es HN oder auch UL … usw.. In Montenegro gilt als Geldmittel der Euro und bevor man nach Albanien wechselt, sollte man noch schnell voll tanken und den Kühlschrank gut füllen, denn Albanien ist dann doch recht hochpreisig!
Die Menschen in Kroatien, Montenegro und Albanien sind sehr freundlich und man kann sich gut verständigen, denn viele sprechen Englisch, manche sogar Deutsch!

An der griechischen Grenze wollte man alles genauestens wissen: Ob wir Tabak oder Alkohol dabei haben; wo wir denn die letzte Nacht waren; wie lange wir in Albanien waren usw usw... Jochen hat dann immer das Glück, dass er meist -als hinteres Fahrzeug- nur durch gewunken wird .. grin ..

Nur 6,5 km hinter der Grenze, ging es ein paar Serpentinen hoch zu einem kleinen Dorf. Dort fanden wir einen schönen Platz für die Nacht!
In diesem Land wollten wir uns nun nicht mehr vom Regen scheuchen lassen sondern auf die Sonne warten, doch leider sollte es selten nur sein!
Wir hatten schon mal Sonne... so .. während der Fahrt... und dann auch noch bis zum Sonnenuntergang … Am nächsten Tag erwartete uns dann aber dann der Regen grumpf
So ward es tagsein und tagaus …

  Die erste richtig schöne Zeit erlebten wir in der Nähe von „Bella´s“ Dorf, am LemonBeach, unweit der urigen Kleinstadt Litochoro!
Litochoro ist einen Besuch wert. So erinnerte es mich an eine WildwestStadt... so urig mit den kleinen Cafés und Restaurants .. und der Straße hinauf zum Olymp, der Berg der Götter... meist mit Schneehaube!

Nach 14 wunderschönen Tagen dort, fuhren wir.. nach allen tierärztlichen Untersuchungen für Bella -die ich von der Straße rettete- weiter in Richtung Peleponnes.
Ab sofort dann mit ☆ 10 Räder ☆ 4 Füße ☆ 8 Pfoten im 2er-Konvoi durch EU und mehr ☆ 

Der Regen folgte uns weiter... auch halb um die Peleponnes herum, so dass wir irgendwann das „Weite“ suchten..
Am 9. Dezember 2019 verließen Jochen und Samy, Bella und ich .. samt unserer 2 WoMo.s .. Griechenland!
Wir nahmen die Fähre von Igoumenitsa nach Brindisi in Italien.
Nach einer 9stündigen HorrorFährfahrt (siehe ehem. Blog auf " Micci.s Bloggg " bei Facebook), erreichten wir das sonnige Italien. Von nun an wurden wir von der wahnsinnig schönen Sonne begleitet. Klar hatten wir auch mal bescheidenes Wetter.. 2mal Sturm, aber im Großen und Ganzen, das totale Gegenteil von „vorher“!

Italien WOW... Niemals hätte ich gedacht, dass ich ein neues Lieblingsland finde. Die Landschaft .. das Wetter .. die freundlichen Menschen .. viel Natur und auch Ruhe .. Gewöhnungsbedürftig allerdings sind die Autofahrer dort, genauso wie in den Ländern zuvor... aber man kanns auch so sagen: „Wer sein WoMo unbeschädigt durch´s Land fährt, der KANN Autofahren
Unmengen an .. meist deutschen .. WoMo.s trafen wir dann .. nachdem wir am unteren Teil des Stiefels bis zur Stiefelspitze reisten. Auf der bisherigen Tour sind uns grad mal 4.. 5.. WoMo.s begegnet... Krass!

Was aus schnuffeligen, hübschen, purpurfarbenen Wolken in kürzester Zeit entstehen kann, erfuhren wir dann auch irgendwann mal. Es war um die Weihnachtszeit herum, wir flohen vor einigen Teenies, die ihre Knaller Richtung unserer WoMo.s warfen.. und fanden diesen wunderschönen Strandabschnitt.. Ich war grad noch draußen, einige Fotos der untergehenden Sonne und der Plüschwolken knipsend, als es doch schnell sehr düster und pustig wurde. Im WoMo angekommen, erhaschte ich den Blick auf den ZickZackBlitz über dem nahen Meer ! „Was kommt denn da auf uns zu?“ meine WhatsApp-Frage an Jochen, der schon die Sat-Schüssel hochgefahren hatte … Der Donner kam näher und die Blitze... Irgendwas flog durch die Gegend und gegens Finchen... dann als wenn Sand gegens WoMo flog... oder war es waagerechter Hagel? ÄHM...
Per WhatsApp an Jochen: Fahr deine Sat-Schüssel rein und mach dein WoMo fertig, wir müssen hier weg! Befehlston

Bestimmt hörte Jochen wieder lautstarke Mucke und überhörte deshalb das Piepen der Nachricht. Ich verzurrte alles im WoMo, schnallte Bella und mich an und drehte den Schlüssel in der Zündung... Ich blendete auf und hupte in Jochens Richtung... Ah, nun hat er es bemerkt...
Wir fanden Schutz hinter einer Mauer, doch auch dort wütete der Sturm.. oder eher gesagt Orkan recht heftig, dass Bella und ich kaum Schlaf fanden. Am nächsten Tag war die Sonne wieder da

Nun kamen wir am schönsten Teil der großen EU.Tour an.. mit der Fähre von Villa San Giovanni nach Messina auf der wunderschönen Insel Sizilien!
Die ersten 30 km gefielen mir nun gar nicht, da wir uns auf der MautAutobahn befanden und die erste Ausfahrt erst 26km später kam. Bis dahin sahen wir nichts außer Autos, LKWs und Unmengen Tunnel ! Immerhin habe ich meine „Unwohligkeit“ gegenüber Tunnel verloren!

Sizilien sollte das Schönste auf unserer Tour werden
Eine wunderschöne Insel, sehr naturbelassen, kein HalliGalli. Das einzige HalliGalli erlebt man wohl hoch oben auf dem Ätna, der immernoch lavaspeiende Vulkan. Aus weiter Ferne genieße ich den majestätischen Anblick vom Strand aus. Jochen hingegen ist dann mal hochgefahren.

Wir haben die Insel einmal umrundet. Zuerst ging es Richtung Catania und immer weiter in den schönen Süden, der auch um einiges wärmer ist als der Norden. Eine längere Zeit verbrachten wir in der Nähe von Donnalucata, da ich nicht die Augen verschließen konnte, als der süße Hund Chicco dort an der Kette hing, 2 Jahre wohl schon. Alle guckten nur .. seit 2 Jahren und keiner half … das änderte ich … und Jochen dann auch Inzwischen lebt Chicco in Schleswig-Holstein und ich werde ihn demnächst mal besuchen

Rundherum Trapani fanden wir unser nächstes Traumziel, wo ich super an meinen Aufträgen arbeiten konnte, bis sich ein Sturm ankündigte und wir schweren Herzens in Richtung Palermo – Hauptstadt Siziliens- aufbrachen.
Städte waren noch nie so „meins“... Mit kurzem Halt hier und da, ging es recht schnell immer weiter. Der kalte nördliche Wind „scheuchte“ uns voran.
Ich weiß schon jetzt, dass Bella und ich unsere nächsten Winter auch in Italien verbringen werden.. nicht nur auf Sizilien. Die Toskana hats mir auch angetan.
Während wir grad am Kennenlernen waren, ereilte uns die „Corona“-Nachricht. Hätte ich geahnt, was da alles auf uns zu rollt, wären wir womöglich wieder zurück nach Sizilien
Zuerst reisten wir noch langsam.. doch als es hieß, die Grenzen werden geschlossen, ging es recht schnell weiter. Im ZickZack auf Serpentinen am Meer entlang, schlängelten wir uns voran …

Bonjour France!
Auch Frankreich gefiel mir sehr, obwohl es nur selten möglich war, fürs Finchen eine geeignete Tankstelle zu finden: Ständig Barrieren mit bis zu 3,20m Durchfahrthöhe! Das Finchen ist 3,40m !
Auch dort wo die LKWs tanken, ging es nicht, da dort der Diesel viel zu schnell fließt !
Das Gastanken war hier auch nicht mehr so einfach. So hatten wir in allen Länder zuvor, wirklich nur Positives erlebt: In Kroatien gab es an einer Gastankstelle den richtigen Adapter für meinen Gastank zu kaufen, der auch für alle anderen Länder passte, einschl. Italien.

In Spanien fuhren wir über Granada und weiter in Richtung Sevilla. Ich bin wahnsinnig überrascht, wie wunderschön das Hinterland Spaniens ist. Wir fanden mehrere schöne Plätze, wo wir jeweils ein paar Tage verweilten.

Dann kam die Nachricht: „Morgen früh um 6 Uhr schließt Spanien die Grenze !!!“  Ohhhh …
Wohin nun? 700Km nach Portugal... Unmengen an km nach Frankreich ´gen Norden..
Da wir uns aber in Spanien so gar nicht auskennen, entschlossen wir uns nach Portugal zu „rasen“! Für mich ist eine Strecke von 700km eigentlich etwas, was ich eher nicht schaffe... aber es gab keinen anderen Plan, keine andere Möglichkeit. Wir schafften es... völlig erschöpft kamen wir an der Algarve in Portugal an …
Während wir durch die spanische Großstadt Sevilla fuhren, kam es uns wie ein Kriegsgebiet vor... 3 Autos in der großen Stadt.. dort wo es sonst von Autos und Menschen wimmelte.. In Portugal hingegen war das pure, fröhliche Leben... Eine andere Erde? Was ist hier los?
Wir trafen einen meiner Freunde, kauften danach für 14 Tage ein, füllten die Wassertanks und Gas auf und brachen auf ins Hinterland.. denn wir wussten ja, was kommt. Auch hier wird es demnächst anders sein.

Doch meine Unruhe wuchs.. so hatte ich doch Sorge um Familie und Freunde ..weit weit weg im Norden!
Am 7. Tag unserer 3. selbst erwählten, freiwilligen Quarantäne, beschloss ich Portugal zu verlassen, um „heim“ zu fahren! Jochen folgte 2 Tage später.

Auf der ganzen EU.Tour gabs keine Probleme, außer ein LavaBrocken, der sich auf Sizilien zwischen meine Hinterreifen setzte... Dieser LavaBrocken war wohl Schuld daran, als die beiden Reifen, 2 Tage versetzt voneinander, erst in Spanien und dann in Frankreich ihre Luft von sich ließen... Es ist schon hart an einem Wochenende, an einer Mautstraße in Frankreich in der CoronaPandemie, neue Reifen zu bekommen. Aber es gelang Jochen dann doch

Mir war schon vorher bewusst, dass es eine sehr anstrengende Heimfahrt wird, noch heute spüre ich die Auswirkungen eines Schubes, doch wenn die warme Sonne irgendwann dann doch mal kommt und der Wind verschwindet, habe ich die Chance ohne Schmerzen in den Alltag zu blicken.

Normalerweise wären wir jetzt wohl noch in Italien.. oder aber in Frankreich... irgendwo im warmen Süden. Geplant waren auch noch mind. zwei weitere Länder und geplant war auch, erst im Juni „heimwärts“ zu gondeln. Doch Ihr wisst ja, es kommt meist anders als gedacht.. als geplant.. als erträumt!

☆ OzeanienArt on Tour - Das mobile Atelier ☆
☆ 10 Räder ☆ 4 Füße ☆ 8 Pfoten im 2er-Konvoi durch EU ☆
www.ozeanienart.de

 

Bella und ich in Portugal Ende März 2020


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Unsere Lebensgeschichte wird weiter gehen ...wird demnächst fortgesetzt!

 

 

Viele liebe Grüße von May-Britt mit Bella

 

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